Weisheitszahnentfernung

Weisheitszähne müssen nicht immer entfernt werden. Aber häufig können die Weisheitszähne aus Platzmangel oder wegen ihrer Lage im Kiefer gar nicht oder nicht vollständig herauswachsen. Wenn für Weisheitszähne nicht genügend Platz im Kiefer ist, wachsen sie schief oder verschieben andere Zähne.

  • Wenn die Weisheitszähne angelegt sind, aber nur wenig oder gar nicht durchbrechen, können sie Entzündungen verursachen. Manchmal bilden sich auch Zysten (Hohlräume) um sie herum.
  • In einigen Fällen zerstört Karies die Weisheitszähne.
  • Der letzte Backenzahn kann durch den Weisheitszahn geschädigt werden.
  • Wenn ein bestehender Weisheitszahn keinen Gegenbiss hat, wächst er mit hoher Wahrscheinlichkeit zu weit aus dem Kieferknochen heraus.
  • Bei Prothesenträgern kann es zu einer Druckstelle durch einen Weisheitszahn kommen, der „versteckt“ unter der Schleimhaut liegt.

 

Die Entfernung solcher störenden Weisheitszähne ist ein täglicher Routineeingriff für uns:

In örtlicher Betäubung wird die Schleimhaut über dem Weisheitszahn schonend vom Knochen abge­löst. Dann wird der Knochen über dem Zahn mit einer feinen chirurgischen Fräse abgetragen, bis der Zahn aus seinem Zahnfach entnommen werden kann. Manchmal ist es erforderlich den Zahn zu zerteilen, damit er problemlos entnommen werden kann.  Die Wunde wird anschließend gereinigt, gespült und wieder vernäht. Die Schmerzempfindung wird während der Operation durch die „Spritze“ ausge­schaltet, ein Druckgefühl bleibt jedoch während des Eingriffes bestehen.