GESICHTSCHIRURGIE

Unsere Haut macht viel mit: täglich wird sie der steigenden UV-Belastung und den veränderten Umweltbedingungen ausgesetzt. So entstehen Hautveränderungen, die gut- oder bösartig sein können, z.B. sogenannte Basaliome und Plattenepithelcarcinome, die typischerweise durch Sonneneinstrahlung hervorgerufen werden und daher an exponierten Strukturen wie Nase, Ohrmuschel, Stirn, Wange, sowie Ober- und Unterlippe zu finden sind.

Weitere Hautveränderungen sind z.B. Präkanzerosen (Tumorvorstufen), suspekte Nävi (Muttermale), Pigmentnävi (Leberflecke) und Talgdrüsenzysten.

Bösartige Hautveränderungen sollten unbedingt entfernt werden. In einigen Fällen ist es erst durch die feingewebliche Untersuchung des entnommenen Gewebes möglich, zwischen gut- und bösartigen Veränderungen eindeutig zu unterscheiden. Bei den gutartigen Hautveränderungen sind es oft auch kosmetische Gründe, die zu einer Behandlung führen. In jedem Fall ist die Entfernung ein operativer Eingriff.

Der Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg ist hierzu besonders qualifiziert, weil er „im Gesicht zuhause“ ist. Als Facharzt ist er für plastisch-ästhetische Operationen im Gesichtsbereich speziell ausgebildet worden. Die ausgeprägten Kenntnisse der Gesichts- und Halsanatomie ermöglichen ein optimal ästhetisches Ergebnis mit geringer Narbenbildung. Selbstverständlich wird jede operativ entfernte Hautveränderung vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht.